Umsetzung

Das Projekt basiert auf dem Grundgedanken, dass Kreativität über die rein ästhetische Aktivität hinaus geht und vielmehr eine Problemlösungskompetenz darstellt, die sich nicht nur auf den gestalterischen Bereich bezieht. Der methodische Zugang zur Unterstützung und Weiterentwicklung dieser Fähigkeit liegt im künstlerischen Gestalten.

Es wird von einer Auftakt- und einer Abschlussveranstaltung umrahmt und beinhaltet im Wesentlichen folgende Bausteine:

 

In intensiven Fortbildungen werden die pädagogischen Fachkräfte im kreativitätsfördernden Ansatz geschult und mit Methoden der Projektarbeit mit Kindern und Eltern vertraut gemacht. Dazu werden einrichtungsbezogen Ansatzpunkte für kreatives Gestalten erarbeitet und im Rahmen eines erprobten pädagogischen Konzeptes angewendet sowie in der Einrichtungskonzeption verankert. Die erarbeitete konzeptionelle Grundlage ist Basis für den zukünftigen Schwerpunkt der jeweiligen Einrichtungen.

 

„Kinderateliers“ laden zum Entdecken ein. In diesen Funktions- oder Lernbereichen wartet eine ganze Palette kreativer Gestaltungsmöglichkeiten auf die Kinder. Bei der Konzeption und Planung dieser Bereiche werden die pädagogischen Fachkräfte intensiv einbezogen und beraten. So entstehen spezielle Funktionsbereiche oder Funktionsräume, in denen ästhetische Aktivitäten und kreative Lernerfahrungen gemacht werden können. Neben Aspekten der Bildung auf kognitiver, sozialer, emotionaler und motorischer Ebene geht es auch um die Vermittlung von Selbstwertgefühl und Selbstwirksamkeitserfahrungen sowie darum, die Entwicklung eines positiven Selbstkonzeptes der Kinder zu unterstützen.

 

In pädagogischen Projekten werden die Kinder direkt in die Entwicklung und Umsetzung von entsprechenden Lernerfahrungen einbezogen. Die pädagogische Arbeit erfolgt im Rahmen des Kreativitätsfördernden Ansatzes in Verbindung mit dem Situationsansatz.

 

Qualifizierung  Gestaltungspädagogin

Kita-Leitung und eine Fachkraft  haben die Möglichkeit, im Rahmen des Projektes eine Zusatzqualifizierung zur „Gestaltungspädagogin“ zu absolvieren. Weitere interessierte Fachkräfte können im Projekt "Erreichtes verstärken" durch das Absolvieren von 10 Fortbildungstagen ein Zertifikat als „Gestaltungspädagogin“ erhalten.

 

Im gesamten Projekt werden Eltern intensiv und aktiv beispielsweise durch Elternwerkstätten in den Projektverlauf einbezogen. Elternwerkstätten sind Tagesworkshops in der Kita, bei denen Kinder gemeinsam mit ihren Eltern eine kreative Aufgabe lösen und Eltern die wichtigsten Eckpfeiler der Kreativitätsförderung kennenlernen. Darüber hinaus können sie sich als Kreativbeauftragte an der Konzipierung der Kinderateliers und der Kinderkunstausstellung beteiligen und so zu einer dauerhaften Entfaltung des kreativitätsfördernden Ansatzes beitragen.

 

Eine Kinderkunstausstellung wird am Ende der Projektlaufzeit mit den beteiligten Einrichtungen zusammen konzipiert und durchgeführt. Sie dient der Öffentlichkeitsarbeit und der Darstellung der Bildungsprozesse in den Kita.

 

 

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