Fragen und Antworten

Was ist das Ziel des Projektes?

Mit diesem Projekt bringen wir den Kleinsten auf eine interessante und dem Alter der Kinder gerechte Weise die Naturwissenschaften näher. Wir wollen ihren Forschergeist und das Interesse an der Naturwissenschaft wecken. Die pädagogischen Fachkräfte erhalten durch das Projekt neue Anregungen, wie sie naturwissenschaftliche Themen in den Kita-Alltag integrieren können. Gleichzeitig profitieren auch unsere Auszubildenden davon. Durch dieses Engagement bekommen sie einen ganz anderen Blick auf die Ausbildungsinhalte und erweitern ihre sozialen Kompetenzen, die in der Berufswelt eine wichtige Rolle spielen.

Wie viele Kinder in den Kitas nehmen teil? Sind es immer dieselben Kinder und wie wurden diese ausgewählt?

Die Azubis führen die Experimente mit (nicht immer identischen) 12 bis 20 Kindern durch. Die Kitas regeln die Teilnahme an den Experimenten eigenständig. Oftmals ist das Teilnahmekriterium ein Interesse am Forschen.

Was ist „Vom Klein-Sein zum Einstein“?

Das Projekt „Vom Klein-Sein zum Einstein“ der „Offensive Bildung“ wurde in enger Zusammenarbeit zwischen dem Heinrich Pesch Haus, dem Caritasverband der Diözese Speyer und Frau Prof. Dr. Pauen, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg, konzipiert. Es ist von 2005 - 2009 in 42 Piloteinrichtungen unter Einbeziehung von Trägervertretern und Kita-Leitungen umgesetzt und wissenschaftlich evaluiert worden.

 

Die Kita konnten aus verschiedenen Themenbausteinen wählen. Mathematische Förderung (Zahlenland oder Mathe 2000), Experimentier-Werkstatt, Science-Lab, Astronomie oder Physik waren mögliche Bausteine des Projektes. Die Einrichtung von Lernwerkstätten diente zur Sicherung der Nachhaltigkeit.

 

Seit 2009 werden zu diesem Projekt im Rahmen von „Erreichtes verstärken“ Nachhaltigkeitsmaßnahmen angeboten.

Mehr zu „Vom Klein-Sein zum Einstein“

Mehr zu „Erreichtes verstärken“

Welche Auszubildenden nehmen teil?

Die angehenden Chemikanten, Chemie- oder Biologielaboranten aus dem 2.-3. Ausbildungsjahr sind in Gruppen von 4-6 Personen auf die Kita aufgeteilt. Die Auszubildenden sind im Alter zwischen 18 und 22 Jahren.

Wie wurden die Auszubildenden ausgewählt?

Die Azubis aus dem zweiten und dritten Ausbildungsjahr können sich bei Interesse am Projekt beteiligen.

Wurden die Auszubildenden speziell geschult?

Die Azubis wurden durch zwei Schulungen auf das Projekt vorbereitet. In einer ersten Schulung standen die Eigenheiten frühkindlicher Lernprozesse auf dem Programm. Beim zweiten Termin kamen Azubis und pädagogische Fachkräfte aus der Kita zusammen, um sich gegenseitig kennenzulernen und die Experimentiereinheiten gemeinsam zu erproben.

Wie oft kommen die Auszubildenden in die Kitas?

An insgesamt sechs individuell vereinbarten Terminen besuchen die Azubis im Frühjahr „ihre“ Kita. Jeder Termin dauert einen Vormittag.

Was steht auf dem Plan bei den Terminen?

Auf dem Programm stehen Experimente mit Materialien, die die Kinder aus dem Alltag kennen. Es werden Malfarben aus Kreide, Blättern, Ton oder Lehm hergestellt, kleine Rührmaschinen oder eine Ballonrakete gebastelt. Außerdem lernen die Kinder neue Laborgegenstände kennen, die in die Experimente eingebunden werden, wie z.B. Laborgefäße, Pipetten und Filterpapier. 

Wie fördert BASF die Entwicklung sozialer Kompetenzen bei den Auszubildenden neben dem Projekt?

Die sozialen Kompetenzen von Azubis werden in unterschiedlichen Projekten gefördert. Beispielsweise können Azubis an Auslandsaufenthalten in Norwegen, Frankreich oder Spanien teilnehmen und dort vor Ort in Unternehmen in andere Kulturen hineinschnuppern.

 

Im Projekt „Mehrwert“ absolvieren Azubis in den Herbstferien freiwillige soziale Praktika in Einrichtungen wie z.B. der Bahnhofsmission oder Kindertagesstätten. Hier arbeitet die BASF eng mit der Agentur „Mehrwert“ zusammen. Das Projekt wird seit 2002 jährlich mit ca. 50 Auszubildenden des 2. (bzw. 3.) Ausbildungsjahres aus allen Berufsfeldern durchgeführt. Die Teilnahme der Auszubildenden an den Projektwochen ist freiwillig.

 

Daneben fördert die BASF über alle Berufsfelder und alle Ausbildungsjahre hinweg soziale Kompetenz über verschiedene Module in der Ausbildung, wie z.B. Teambildungsmaßnahmen oder auch dem Einsatz der Azubis bei Marketingaktivitäten wie z.B. Messen oder dem Tag der offenen Tür.

Warum organisiert BASF solche Projekte?

Bildung und insbesondere die frühkindliche Bildung ist ein klarer Schwerpunkt im breiten gesellschaftlichen Engagement der BASF. Wir sind überzeugt, dass Bildung eine notwendige und lohnende Investition ist. Denn Bildung ermöglicht ein selbstbestimmtes Leben und ist ein entscheidender Schlüsselfaktor für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft.
Logo: Mit Neugier und Pipette