Umsetzung

Für das „Motorik ABC“ wurden zwei Teilmodule entwickelt: das namensgebende Modul „Motorik ABC“ und das evaluierte Aufbaumodul „Bewegte Sprache“.

Die beiden Elemente gründen auf langjährigen Forschungen des Initiators der international weit verbreiteten Ballschule Heidelberg, Prof. Dr. Klaus Roth (Universität Heidelberg) sowie auf Studien der Bewegungspädagogin für das Kleinkind- und Vorschulalter, Prof. Dr. Renate Zimmer (Universität Osnabrück).

Im ersten Modul, dem „Motorik ABC“, geht es um ein fundiertes Programm zur motorischen Frühförderung in Kindertagesstätten. Dabei wird – der Philosophie der Orientierungspläne in allen Bundesländern entsprechend – das Bildungsfeld „Körper, Bewegung, Gesundheit“ gezielt mit sprachlichen, kognitiven und sozial-emotionalen Lerngelegenheiten verknüpft.

 

 

Logo: Motorik ABC

Im zweiten Modul, „Bewegte Sprache“, steht die Förderung sprachlicher Kompetenzen und der Sprachfreudigkeit im Vordergrund. Auch hier werden – dem Prinzip der Ganzheitlichkeit folgend – weitere Bildungsfelder vor allem aus dem Bereich der Motorik systematisch berücksichtigt. Sprach- und Bewegungsanlässe werden zwanglos aufeinander bezogen. Denn durch das Lernen mit dem ganzen Körper, mit allen Sinnen und in Bewegung, wird eine vielfältige und komplexe Vernetzung der Inhalte im Gehirn möglich. Das Modul „Motorik ABC“ und das Aufbaumodul „Bewegte Sprache“ qualifizieren pädagogische Fachkräfte, die Förderung der motorischen und sprachlichen Fähigkeiten von Kindern noch besser in den pädagogischen Alltag der Kindertagesstätten implementieren zu können.

 

Im Anschluss an die Fortbildungen begleiten die Mitarbeiter des Projekts die Durchführung in den Kindertagesstätten, z. B. in Form begleitender Hospitationen.

Foto: ein kleiner Junge mit einem großen Rad