Leitgedanke

Fachkräfte sind in ihrem Berufsalltag mit verschiedenen Heterogenitätsdimensionen konfrontiert. Aufgrund der Pluralisierung der Lebenslagen werden an die Fachkräfte spezifische Anforderungen sowohl in der Arbeit mit Kindern als auch in der Zusammenarbeit mit Eltern/primären Bezugspersonen gestellt. Dem Projekt liegt eine ressourcenorientierte und wertschätzende pädagogische Haltung zugrunde, die Vielfalt als Normalität und Bereicherung betrachtet. Das Kind wird als aktiver und kompetenter Gestalter seiner Bildung und unter Beachtung seiner Individualität ernstgenommen.

 

 

 

Logo: Eine Kita für alle

Im Zentrum des Reformprozesses stehen drei zentrale Fragen:

  1. Ist der Zugang zu und die aktive und selbstbestimmte Teilhabe/-gabe im Bereich der Kindertagesbetreuung für alle Kinder und ihre primären Bezugspersonen selbstverständlich und selbstbestimmt?

  2. Welche immateriellen und/oder materiellen Strukturen innerhalb der Kindertagesbetreuung behindern den Zugang, die selbstbestimmte und aktive Teilhabe/-gabe der Kinder und ihrer primären Bezugspersonen?

  3. Wie müssen die immateriellen und/oder materiellen Strukturen innerhalb der Kindertagesbetreuung verändert werden, um den Zugang und die selbstbestimmte und aktive Teilhabe/-gabe aller Kinder und ihrer primären Bezugspersonen sicherzustellen? (vgl. Schmude/Pioch 2014, 2)